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In Bremen dreht sich alles um die Zukunft von Forschung und Innovation. Am Dienstag, dem 10. Februar 2026, fand das Zukunftsforum Forschung & Innovation des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft statt. Zahlreiche Größen aus Politik und Wissenschaft kamen zusammen, darunter Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Vertreter von renommierten Institutionen wie der Universität Bremen und Airbus. Im Fokus? Die Stärkung der sicherheitsrelevanten Forschung in unserer Hansestadt.

Bovenschulte legte in seiner Ansprache großen Wert auf die Notwendigkeit technologischer und verteidigungspolitischer Souveränität in Europa. „Bremen hat viel zu bieten“, so der Bürgermeister. Besonders die Luft- und Raumfahrtkompetenzen, die maritime Wirtschaft und die Logistikkapazitäten sind herausragende Stärken der Stadt. Diese Punkte wurden auch von Marco R. Fuchs, dem CEO von OHB SE, unterstützt, der die Rolle des Wissenschaftssektors für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen betonte.

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Bremen: Ein führender Standort in der Luft- und Raumfahrt

Bremen blickt auf eine 100-jährige Geschichte als Luft- und Raumfahrtstandort zurück und wird als führend in dieser Branche in Europa betrachtet. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer engen Verknüpfung von wissenschaftlicher Forschung, betrieblicher Entwicklung und dem Bau von Fluggeräten, wie die BDLI beschreibt. Der Hubschrauber und das erste deutsche Langstreckenflugzeug, die „Condor“, wurden in Bremen erfunden und konstruiert.

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„Wir waren Pioniere“, erläuterte Bovenschulte und verwies auf die VFW 614, den ersten Düsenjet aus bundesrepublikanischer Produktion, der ebenfalls in Bremen gefertigt wurde. Zudem ist das Bremer Werk ein wesentlicher Teil der Flügelproduktion für Airbus. Die Innovationskraft manifestiert sich auch im „Entwicklungsring Nord“ (ERNO), der seit 1964 eine Schlüsselrolle in der deutschen und europäischen Raumfahrt spielt.

Investitionen für die Zukunft

Die Stadt profitiert nicht nur von ihrer Geschichte, sondern blickt auch nach vorn. So werden durch eine Investition des Bundes von 1,35 Milliarden Euro in Bremerhaven neue Impulse für den maritime Logistik-Hub für NATO und Bundeswehr gesetzt. Das Ziel ist es, die Verbindung zwischen ziviler und militärischer Infrastruktur weiter auszubauen. Der Bremer Senat hat im Dezember 2025 den Wissenschaftsplan 2030 beschlossen, der langfristige Planungssicherheit für Forschung, Lehre und Innovation schaffen soll.

Bovenschulte und seine Mitstreiter setzen sich für eine fortlaufende Zusammenarbeit und den Austausch mit den Hochschulen ein. Diese sollen als Orte für kritische Diskussionen und Forschung dienen und bilden einen zentralen Punkt in der Förderung demokratischer Werte und der Meinungsfreiheit.

Insgesamt zeigt sich, dass Bremen nicht nur ein Platz mit reicher Geschichte ist, sondern auch ein innovativer Treiber für die Luft- und Raumfahrtindustrie sowie für moderne Technologien. Das Zukunftsforum bestätigte einmal mehr das starke Engagement der Stadt, um ihre Position als Vorreiter im Bereich Forschung und Innovation zu festigen.