Am 7. Februar 2026 ging es für den SV Werder Bremen im Auswärtsspiel gegen den Sport-Club Freiburg um wichtige Punkte im Abstiegskampf der Bundesliga. Trotz eines engagierten Auftritts und einer Phase in Überzahl musste sich das Team um Trainer Daniel Thioune mit 0:1 geschlagen geben.

Der decisive Moment fiel schon in der 13. Minute, als Niklas Beste das einzige Tor des Spiels erzielte. Nach einem Fehler von Julián Malatini konnte Beste frei zum Schuss ansetzen und fand das Netz, während die Bremer Defensive noch abreagieren wollte. Freiburgs Keeper Noah Atubolu hatte bereits zuvor eine gute Chance von Werder durch Justin Njinmah pariert (13. Minute). Mit diesem Treffer im Rücken wirkte Freiburg beruhigter und spielte strukturiert weiter.

Karten und Chancen

Die Partie nahm eine Wendung, als Johan Manzambi in der 52. Minute die Rote Karte sah. Nach einer Videoüberprüfung entschied Schiedsrichter Deniz Aytekin auf Foulspiel, was Freiburg jedoch nicht davon abhalten konnte, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Trotz der Überzahl drang Werder nicht entscheidend auf den Ausgleich, auch wenn sie mehrere Möglichkeiten hatten. In der Schlussphase scheiterte Romano Schmid (61.) und später Njinmah (80.) erneut an Atubolu.

Ein weiteres Tor für Freiburg wurde in der 79. Minute nicht anerkannt, als Yuito Suzuki nach einem vermeintlichen Foul ins Netz traf. Dies sorgte für einige Diskussionen, stärkte aber die Moral der Freiburger, die sich in eine kompakte Fünferkette zurückzogen, um den knappen Vorsprung bis zum Ende der regulären Spielzeit und den acht Minuten Nachspielzeit zu verteidigen.

Die Tabelle und Ausblick

Freiburg kletterte mit diesem Sieg auf den siebten Platz in der Tabelle, während Werder weiterhin auf dem Relegationsplatz verharrt. Trainer Thioune hatte mit Keke Topp nur geringe Änderungen in der Startelf vorgenommen, wurde jedoch mit der schwachen Chancenverwertung seiner Spieler konfrontiert. Wie geht es für die beiden Teams weiter? Die Bremer empfangen am 11. Februar Bayern München, während Freiburg sich dem Herausforderer TSG Hoffenheim stellen muss, jedoch ohne ihren Trainer Julian Schuster, der gesperrt ist.

Niklas Beste wurde nach seinem entscheidenden Tor als Man of the Match ausgezeichnet und feierte mit diesem Treffer zugleich sein erstes Pflichtspieltor für Freiburg – nicht ohne ironischen Unterton, schließlich war er von 2016 bis 2019 selbst für Werder aktiv.

Die Statistiken des Spiels sprechen eine deutliche Sprache: Die Expected Goals lagen bei Freiburg bei 0,22 und bei Bremen bei 0,98. Ein klares Zeichen dafür, dass die Bremer zwar viele Chancen hatten, diese aber nicht nutzen konnten. Unter den Fantasy Heroes sticht Noah Atubolu hervor, der mit 284 Punkten einen hervorragenden Job zwischen den Pfosten gemacht hat. Für die Bremer bleibt also die Frage offen: Wie kommen sie aus dieser Misere wieder heraus?

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