Die Bremer Polizei und die Staatsanwaltschaft befinden sich auf der Suche nach einem mutmaßlichen Geldwäscher, der mit betrügerischen Machenschaften in der Hansestadt in Verbindung gebracht wird. Laut dem Weser Kurier eröffneten Ermittler eine öffentliche Fahndung, nachdem der gesuchte Mann zwischen Mai und Juni 2023 in mehreren Banken Konten eröffnete. Dabei erfolgte die Kontoeröffnung mit einem gestohlenen Personalausweis und einem gefälschten Reisepass, um seine wahre Identität zu verschleiern.
Mit diesen betrügerisch erlangten Konten flossen beachtliche Geldbeträge – im fünfstelligen Bereich – aus anderen kriminellen Aktivitäten. Der Täter ersann falsche Adressaufkleber und stellte auf diese Weise eine vermeintliche Meldeadresse her. Bei der Kontoeröffnung wurde zudem ein Bild des Verdächtigen aufgenommen, das jetzt veröffentlicht wurde, um die Bevölkerung um Mithilfe bei der Identifizierung zu bitten. Bislang blieben die Ermittlungen erfolglos und führten nicht zur Identifizierung des Verdächtigen.
Öffentliche Fahndung und Mithilfe der Bürger
In einem weiteren Aufruf betont die Polizei, wie wichtig die Unterstützung der Bürger ist. Wer Hinweise zu der abgebildeten Person geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421/3 623 888 zu melden. Es sind mehrere Personen, die durch diesen Mann in die Irre geführt wurden, und es scheint, dass er in verschiedenen Betrugsfällen in Bremen verwickelt ist. Ein Beispiel für diese Betrugsstrukturen sind die Gelder, die auf die neu eröffneten Konten flossen und nachweislich von betrügerischen Handlungen stammten, wie der t-online сообщает.
Bisherige Ermittlungen könnten gerade in der Geldwäschekriminalität nicht weit verbreitet sein, denn viele Fälle kommen nicht zur Anzeige. Laut Kerberos Compliance zeigen Statistiken, dass es einen erkennbaren Zusammenhang zwischen Geldwäsche-Verdachtsmeldungen und tatsächlich aufgetretenen Geldwäsche-Fällen gibt. Allerdings liegt die Zahl der gemeldeten Verdachtsfälle deutlich über der der tatsächlich festgestellten Fälle. Geldwäsche bleibt ein Thema, das viele Institutionen beschäftigt, um illegales Geld am Eindringen in die legale Wirtschaft zu hindern.