In Timmersloh schlägt das Herz der Anwohner höher, wenn sie über den Zustand der Straßen in ihrem Viertel sprechen. Die Straßen sind stark beschädigt und durchziehen das Dorf mit tiefen Schlaglöchern und abgesackten Abschnitten. Heico Geffken und Helga Dwortzak, leidenschaftliche Stimmen der Anwohner, machen die Alarmglocken laut und berichten von einer ernsthaften Unfallgefahr, die durch die maroden Wege entsteht. „Man kann hier kaum noch mit Normalgeschwindigkeit fahren“, klagt Geffken und fügt hinzu, dass er bereits selbst in ein tiefes Schlagloch gefahren ist.
Unterdessen stellt die Verkehrssenatorin Özlem Ünsal klar, dass Hilfe unterwegs ist: Aus einem 15-Millionen-Euro-Bundesprogramm sollen Sanierungsarbeiten finanziert werden, die auch die Timmersloher Landstraße und den Meiermoorweg betreffen. Diese Maßnahmen sind für das Jahr 2027 geplant. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber viele von uns wünschen sich grundlegende Erneuerungen und keine Flickarbeiten“, äußert Dwortzak ihre Bedenken.
Besondere Gefahren für Schulkinder und Radfahrer
Die Sicherheit von Schulkindern und Radfahrern steht aktuell in den Fokus. Dwortzak betont, dass besonders bei Regen die gefährlichen Bodendellen und Risse in den Straßen zu einem erheblichen Risiko werden. Die Anwohner machen zudem auf die stark frequentierte Straße Am Großen Moordamm aufmerksam, die als Umgehungsstraße genutzt wird. Hier wird das Tempo oft überschritten, was die Situation weiter verschärft.
Der Beirat Borgfeld plant zudem eine Sitzung vor Ort, um die kritische Lage der Straßenverhältnisse zu begutachten. Laut Andrea Voth, Sprecherin des ASV, sind die Probleme in Borgfeld und Timmersloh längst bekannt, und regelmäßige Erneuerungsmaßnahmen sind aus dem regulären Erhaltungsbudget des ASV vorgesehen.
Um den Zustand der Straßen langfristig zu verbessern, schlägt Geffken vor, Seitenstreifen mit Rasengitter aus Kunststoff zu befestigen – eine clevere Maßnahme, die ein gutes Händchen für die lokale Infrastruktur zeigen könnte. Während die Hoffnung auf bessere Straßen bereits aufkeimt, bleibt der leidige Zustand der aktuellen Wege für die Timmersloher bis zur Umsetzung der Maßnahmen ein ständiges Ärgernis.
„Unsere Straßen sollten wieder sicher sein, und wir warten gespannt auf die Umsetzung der angekündigten Pläne“, fasst Geffken die Stimmung unter den Anwohnern zusammen. Für weitere Informationen zu Verkehrssicherheit und Straßeninstandhaltung lohnt es sich auch, einen Blick auf den ADAC zu werfen, der auf seiner Seite regelmäßig über solche Themen informiert: ADAC. Zukünftige Entscheidungen und Inspektionen in Timmersloh könnten vielleicht bald für mehr Sicherheit sorgen.