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In der Schaphuser Straße in Bremen hat ein stattlicher Baum der Familie Heise ordentlich zu schaffen gemacht. Die Eiche, die dort verankert ist, hat das Fundament ihrer Auffahrt und der Garage erheblich beschädigt. Laut einem Bericht des Weser-Kurier wurde der Umweltbetrieb Bremen bereits über den Schaden informiert, was den richtigen Schritt der Betroffenen darstellt. Eigenmächtige Reparaturen könnten nämlich schnell zu Bußgeldern führen, weshalb die Familie Heise gut daran tut, die Angelegenheit offiziell zu melden.

Um die Kosten für die Schäden erstattet zu bekommen, übernimmt Performa Nord, die zuständige Institution für Umweltfragen, die Kostenerstattung. Die Familie muss jedoch zunächst zwei Kostenvoranschläge für das Kappen der Wurzel des Baumes einholen, bevor die notwendigen Schritte zur Behebung der Schäden eingeleitet werden können. Ein Baumgutachten, das die Wurzelschäden dokumentiert, hat die Kosten von 600 Euro verursacht, die ebenfalls von Performa Nord übernommen wurden. Das Gutachten hat festgestellt, dass die Wurzeln der Eiche das Pflaster aufwölben und dabei bis zur Garage reichen.

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Potenzielle Gefahren durch Wurzelwachstum

Schäden durch Bäume sind nicht zu unterschätzen und können vielfältige Ursachen haben. Ob durch Umstürze, Astwürfe oder, wie in diesem Fall, Wurzelwachstum – die Risiken sind klar. Wie weiter berichtet wird, haftet grundsätzlich der Eigentümer eines Baumes für Schäden, sofern diese durch städtisches Eigentum entstehen, springt die Stadtversicherung ein.

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Ein umfangreicher Kontext ist die Diskussion über die Gefahren von Tiefbauarbeiten, die viele öffentliche Straßenbäume betreffen können. Dabei stellt sich die Frage: Wie viele stadtbildprägende Bäume wie die 50 Jahre alten Kaiser-Linden könnten gefährdet werden? Bei diesen Arbeiten wurden zum Teil massive Wurzelschäden festgestellt, was ein ernstes Problem darstellt. Diese Schadensbilder könnten sich in Zukunft wiederholen, wenn nicht die entsprechenden Schutzmaßnahmen ergriffen werden, wie es die DIN 18920:2014-07 vorschreibt.

Kosten und Ausblick

Ein weiteres Gutachten zeigt, dass es auch bei anderen ähnlichen Fällen zu schweren Schäden gekommen ist. In einem solchen Fall beläuft sich der vorläufige Gesamtschaden auf 29.750 Euro. Dabei sind die Kosten für die Wurzelfreilegung und -versorgung noch nicht einmal miteingerechnet. Die Baufirma hat in diesen Fällen die angefallenen Kosten trotzdem direkt ausgeglichen. Bei den bestehenden Baum- und Vegetationsbeständen ist es entscheidend, diese regelmäßigen Nachbehandlungen über mindestens fünf Jahre aus einem potentielle Schadensmonitoring zu beobachten.

Die Familie Heise sieht sich also nicht nur mit persönlichen Kosten konfrontiert, sondern befürchtet auch, dass andere Betroffene in der Nachbarschaft vielleicht eigenmächtig handeln werden, was eventuell noch mehr Chaos ins Spiel bringen könnte. Das richtige Vorgehen ist hier unbedingt gefragt.

Die Situation rund um den Baum stellt somit ein klassisches Beispiel dar, wie lokale Gegebenheiten und Baumrichtlinien in einem harmonischen Stadtbild in Einklang gebracht werden müssen. Wer einen Baum besitzt, der sollte stets ein gutes Händchen bei dessen Pflege und den rechtlichen Aspekten haben.