Ein neues Gewerbegebiet für Handwerksbetriebe wird in Bremen zwischen Mahndorf und Osterholz am Ehlersdamm geplant. Auf einer Fläche von rund 2,5 Hektar sollen hier drei bis fünf kleinere Betriebe entstehen, die sich durch eine moderate Verkehrsbelastung auszeichnen. Das berichtet der Weser-Kurier.

Eine neu angelegte Erschließungsstraße wird von der Hans-Bredow-Straße in das Gewerbegebiet führen, Parkplätze entstehen im Haltestellenbereich Nußhorn. Während ein Großteil des Waldes, der zurzeit das Gelände prägt, gefällt werden muss, bleibt dennoch ein Hektar Wald erhalten. Für die gefällten Flächen ist eine Ersatzaufforstung an einem anderen Standort in Hemelingen vorgesehen, nicht in der Feldmark.

Hintergrund und Infrastruktur

Das neue Gewerbegebiet wird im Süden des Ortsteils Osterholz angelegt, begrenzt im Norden von der Straßenbahnlinie und im Süden von der Eisenbahnlinie Bremen–Hannover. Der Ehlersdamm bildet die westliche Grenze, während die Straße Nußhorn im Osten angrenzt. Die maximale Höhe der geplanten Gebäude wird zwischen neun und 15 Metern variieren, je nach dem Abstand zur Wohnbebauung.

Die Stadt Bremen hat sich eine zentrale Lage mit Anbindung an Autobahnen wie die A1 und A27 sowie einem Flughafen und einem innerstädtischen Hafen zu Eigen gemacht. Dies macht den Standort für Unternehmen attraktiv, wie auch aus dem Wirtschaftsstandort Bremen hervorgeht. Es gibt bereits verschiedene Gewerbegebiete in Bremen, die unterschiedlichste Bedürfnisse bedienen, von alten Industrieanlagen bis zu neu erschlossenen Flächen.

Die Rolle der Gewerbegebiete

Aktuell gibt es in Bremen insgesamt 34 große Gewerbegebiete, die rund 10 Prozent der Gesamtfläche Bremens einnehmen. Diese Gebiete sind entscheidend, um Unternehmen anzuziehen und zu halten, und werden durch die Bremen aber auch Bremerhaven aktiv vermarktet. Über 28 Gewerbegebiete sind im Raum Bremen verteilt, darunter bekannte Standorte wie die Überseestadt und der Technologiepark. Diese Gebiete bieten nicht nur Wirtschaftlichkeit, sondern tragen auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei und unterstützen die lokale Wirtschaftsentwicklung.

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Ein Entwurf für den Bebauungsplan für das neue Gewerbegebiet wird voraussichtlich in diesem Sommer im Beirat vorgestellt. Die Verabschiedung durch die Stadtbürgerschaft ist für das kommende Jahr eingeplant. Nach dessen Genehmigung können die notwendigen Ausschreibungen zur Erschließung des Gebiets beginnen. So erscheint der Standort ersten Schätzungen nach als ideal für kleinere Handwerksbetriebe und trägt zur Stärkung der lokalen Wirtschaft bei.