In Bremen wird aktuell aufgepasst! An insgesamt acht Standorten finden Geschwindigkeitskontrollen statt, die Autofahrer dazu anregen sollen, das Gaspedal etwas weniger durchzudrücken. Die Blitzstandorte sind am 15. April 2026 aktualisiert worden und die Liste zeigt, wo die Geschwindigkeitsmessungen heute, am 18. April 2026, stattfinden. Hier sind die Details:
- Lampehof (28259 Bremen-Süd, Huchting, Mittelshuchting) – kein Tempolimit angegeben
- Autobahnzubringer Hemelingen (28309 Bremen-Ost, Hemelingen) – 50 km/h, gemeldet am 15.04.2026, 15:43 Uhr
- Landauerweg (28279 Bremen-Süd, Obervieland, Habenhausen) – 30 km/h, gemeldet am 15.04.2026, 15:40 Uhr
- Arster Landstraße (28279 Bremen-Süd, Obervieland, Arsten) – 30 km/h, gemeldet am 15.04.2026, 14:53 Uhr
- Oldenburger Straße (28259 Bremen-Süd, Huchting, Mittelshuchting) – 70 km/h, gemeldet am 15.04.2026, 14:51 Uhr
- Rockwinkeler Landstraße (28325 Bremen-Ost, Oberneuland, Ellenerbrok-Schevemoor) – 30 km/h, gemeldet am 15.04.2026, 14:15 Uhr
- Bismarckstraße (28205 Bremen-Ost, Östliche Vorstadt, Hulsberg) – 30 km/h, gemeldet am 15.04.2026, 12:15 Uhr
- Ludwig-Plate-Straße (28237 Bremen-Mitte, Häfen, Industriehäfen) – 30 km/h, gemeldet am 15.04.2026, 15:16 Uhr
Ein wichtiger Hinweis für alle Autofahrer: Die Nutzung von Blitzer-Apps und Radarwarnern während der Fahrt ist in Deutschland verboten. Dies gilt nicht nur für den Fahrer, sondern auch für Beifahrer. Wer dabei erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Die rechtlichen Grundlagen sind klar: Nach Paragraf 23, Absatz 1b StVO dürfen elektronische Hilfsmittel, die Radarkontrollen anzeigen oder stören, nicht betrieben oder mitgeführt werden.
Die Herausforderungen beim Verbot von Blitzer-Apps
Die Durchsetzung des Verbots gestaltet sich jedoch als schwierig. Autofahrer könnten Apps schnell schließen oder einfach behaupten, dass die Warnfunktion deaktiviert sei. Bundesländer fordern ein umfassendes Verbot dieser Apps, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Während in anderen Ländern wie Frankreich und Belgien bereits strenge Regelungen existieren, ist unklar, ob und wann ein solches Verbot in Deutschland tatsächlich umgesetzt wird.
Die Bundesregierung hat sich skeptisch zu den Forderungen der Länder geäußert und lehnt ein generelles Verbot ab. Stattdessen betont das Verkehrsministerium, dass die Dichte der Kontrollen und die konsequente Ahndung von Verstößen entscheidend für die Verkehrssicherheit sind. Autofahrer sollten sich der bestehenden Regelungen bewusst sein und ihre Geschwindigkeit anpassen, um nicht in die Radarfallen zu tappen.
Insgesamt bleibt die Verkehrssituation in Bremen angespannt, und die Blitzer sind nur ein Teil des Puzzles, das zur Sicherheit auf unseren Straßen beiträgt. Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch eine Frage der Verantwortung gegenüber allen Verkehrsteilnehmern.