Heute ist der 18.04.2026. Am 15. April 2026 haben Polizei und Behörden in Bremen eine umfassende Gewerbekontrolle im Bremer Süden durchgeführt. Über 30 Einsatzkräfte, darunter Mitglieder des Zolls, des Finanzamts und des Wirtschaftsressorts, waren im Einsatz. In der Zeit zwischen 16 und 22 Uhr wurden zehn Betriebe in der Neustadt und Huchting unter die Lupe genommen.
Die Kontrollen in der Neustadt fanden zwischen 16 und 20 Uhr statt und umfassten eine Vielzahl von Kiosken, Cafés, Shisha-Bars und Imbissen. In Huchting lag der Fokus von 20 bis 22 Uhr auf zwei Treffpunkten in der Kirchhuchtinger Landstraße. Insgesamt wurden knapp 40 Personen kontrolliert, wobei man auf eine Vielzahl von Verstößen stieß.
Festgestellte Verstöße und Schließungen
Die Einsatzkräfte dokumentierten Verstöße gegen die Brandschutzverordnung, das Eichgesetz und das Waffengesetz. Zudem wurden Kassenmängel und arbeitsrechtliche Verstöße festgestellt. Ein Lokal in der Kornstraße musste aufgrund der festgestellten Mängel schließen. Die Behörden fertigten nicht nur eine Strafanzeige, sondern auch mehrere Ordnungswidrigkeitenanzeigen und zwölf weitere Berichte. Bereits vor wenigen Tagen waren in der Neustadt mehrere Lokale geschlossen worden, was auf ein strengeres Vorgehen der Behörden hinweist.
Einbruch in Geestemünde
Parallel zu den Kontrollen in der Neustadt wurde die Polizei Bremerhaven am Mittwochvormittag zu einem Einbruchdiebstahl im Stadtteil Geestemünde alarmiert. Zeugen hatten eine verdächtige Person sowie eine eingeschlagene Scheibe in einem Einfamilienhaus in der Ibbrigstraße gemeldet. Bei der umgehenden Umstellung des Gebäudes wurde ein 37-jähriger, polizeibekannter Mann im Keller festgenommen.
Ein Blick auf die Sicherheitslage in Bremen
Die großangelegte Kontrolle und die Festnahmen verdeutlichen die anhaltenden Bemühungen der Behörden, die Sicherheit in Bremen zu erhöhen. Durch verstärkte Kontrollen in der Gastronomie und anderen Gewerben sollen nicht nur die gesetzlichen Vorgaben durchgesetzt, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger gestärkt werden. Solche Maßnahmen sind ein wichtiges Zeichen dafür, dass man gegen illegale Praktiken konsequent vorgeht und die Einhaltung der Gesetze in der Stadt sicherstellen will.