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Bremen, 15. Februar 2026 – In einem spannenden Duell in der Verbandsliga Nord mussten die Frauen der SG Findorff eine bittere Niederlage gegen die zweite Mannschaft von Werder Bremen hinnehmen. Mit 21:31 schloss die Partie, die sich zu einem echten Kräftemessen entwickelte. Trainer Thomas Reinberg machte nach dem Spiel deutlich, dass Fehlwürfe und mentale Instabilität die Hauptgründe für die Niederlage waren. Trotz des Rückschlags zeigt sich Reinberg optimistisch und sieht seine Mannschaft weiterhin im Rennen um den zweiten Tabellenplatz, der zur Relegation berechtigt.

Im Hinspiel konnten die Findorfferinnen noch ein 27:27-Unentschieden erreichen, was die Vorfreude auf das Rückspiel erhöhte. Allerdings ging die SG Findorff mit einem 10:15-Rückstand in die Halbzeitpause. „Im ersten Durchgang haben wir passabel gespielt, doch wir konnten nicht an unsere besten Leistungen anknüpfen“, so Reinberg. In der zweiten Hälfte erzielte zwar Lena Ostermann einen schnellen Anschlusstreffer, doch ein 6:3-Lauf der Gastgeberinnen nahm den Findorff-Damen die Hoffnung auf einen Punktgewinn.

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Starker Gegner, große Herausforderungen

Die Qualität des Gegners war laut Reinberg nicht zu unterschätzen. Werder Bremen II zog Tor um Tor davon, während die Abwehr der SG Findorff nicht die nötige Beweglichkeit zeigen konnte. „Wir müssen uns auf jedes einzelne Spiel konzentrieren und die Favoritenrolle vor unserem nächsten Heimspiel gegen HSG Unterweser annehmen“, forderte der Trainer, der mit seiner Mannschaft bereit ist, im nächsten Aufeinandertreffen alles zu geben.

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Während die SG Findorff auf einen Sieg hofft, zeigt die Tabelle, dass der Wettkampf in der Liga hart umkämpft ist. Nach der Saison 2024/25 wird die 1. Handball Bundesliga der Frauen mit 12 Mannschaften starten, wobei auch die 2. Bundesliga Veränderungen erlebt. TSV Bayer 04 Leverkusen musste den Abstieg hinnehmen, während der SV Union Halle-Neustadt wieder zurückkehrt und drei Neulinge in der 2. Liga starten werden, darunter der Rostocker HC.

Fehlende Konstanz als Herausforderung

Trotz der fehlenden Punkte bleibt der Trainer positiv: „Wir sind weiterhin im Rennen.“ Die nächste Herausforderung wird für die SG Findorff entscheidend sein. Am Samstag treffen sie auf HSG Unterweser, ein Team, das zuvor Werder besiegt hatte. „Wir müssen fokussiert bleiben und uns auf den nächsten Schritt konzentrieren, anstatt schon über mögliche ‘Endspiele’ zu spekulieren“, mahnte Reinberg. Die Saison ist noch lang, und die Tabellenplatzierungen können sich schnell ändern.

Um die Handball-Begeisterung auch in der Jugend zu fördern, nahm die Handballsparte der SG Findorff letzten Sommer am OG Cup in Oldenburg in Holstein teil, wo sie mit einer starken Teamleistung zurückkehrte. Wolfgang Bugaj, der älteste aktive Handballer des Vereins, bleibt auch in dieser Saison tatkräftig dabei und feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag.

Die Fans dürfen gespannt sein, wie es weitergeht und ob die SG Findorff wieder zu ihrer gewohnten Stärke zurückfindet. Jeder Punkt zählt, und der Kampf um die besten Plätze in der Liga geht weiter.