Das Eiscafé „Italia di Milano“ in Lesum hat seit dem 1. Januar 2023 ein neues Gesicht. Alias und Harbiye Kalach haben die Tradition, die 1974 begann, mit frischem Elan übernommen. Das Eiscafé an der Hindenburgstraße 41 war nicht nur ein beliebter Anlaufpunkt für die Anwohner, sondern ist auch ein Stück Bremer Geschichte. Mit langjähriger Erfahrung in der Gastronomie bringt Alias Kalach frische Zutaten in die Eisherstellung ein und bietet aktuell 28 Eissorten sowie hausgemachte Spezialitäten an.

Von Vanille über Schokolade bis hin zu ausgefallenen Kreationen wie Salziges Karamell und Engelblau – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders beliebt ist der Dubai-Becher, der mit einer köstlichen Kombination aus Vanille-, Schokoladen- und Pistazien-Eis sowie Engelshaar und Pistaziennüssen aufwartet. Die Öffnungszeiten sind von 11 bis 19 Uhr, und mit der nahenden Sommerzeit ist eine Ausweitung geplant. Für Anfragen steht das Eiscafé unter der Telefonnummer 04 21 / 63 70 46 zur Verfügung.

Ein Traum wird Wirklichkeit

Harbiye Kalach hegte schon lange den Wunsch, das Eiscafé zu übernehmen. Der Gedanke kam ihr während eines Spaziergangs im Knoops Park. Als die Vorgänger Giovanni und Carmen Grando nach neuen Besitzern suchten, zögerten sie nicht und meldeten sich sofort. Alias Kalach, der bereits Erfahrungen in verschiedenen Cafés, Restaurants und Bars gesammelt hat, wollte ursprünglich ein Eiscafé in Lemwerder kaufen, was jedoch nicht möglich war. Nach einer kurzen Umorientierung als Kassierer bei der Fährgesellschaft Bremen-Stedingen, fand er nun seinen Platz im „Italia di Milano“.

Harbiye Kalach bringt ihre Fähigkeiten als Chefarztsekretärin und Immobilienmaklerin mit in das Eiscafé. Sie ergänzt das Angebot mit hausgemachten Kuchen, Tiramisu und Sorbet in gefrorenen Zitronenhälften und sorgt damit für eine willkommene Abwechslung. Die ehemalige Besitzerin Carmen Grando ist dem Eiscafé treu geblieben und unterstützt das Paar weiterhin als Aushilfe.

Ein Blick in die Zukunft

Das Ehepaar hat große Pläne: Sie möchten Auszubildende und weitere Aushilfskräfte einstellen, um die Qualität und den Service im Eiscafé weiter zu verbessern. Um dies zu erreichen, setzen sie auf die Ausbildung zur Fachkraft für Speiseeis, die in Eiscafés, Konditoreien und Restaurants vermittelt wird. In dieser Ausbildung lernen die angehenden Fachkräfte alles über die Zubereitung und das Servieren von Eissorten, die Bedienung von Eismaschinen und die Einhaltung von Hygienevorschriften, die besonders wichtig sind, wenn man mit leichtverderblichen Lebensmitteln wie Milch und Obst arbeitet.

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Die Ausbildung zur Fachkraft für Speiseeis legt zudem Wert auf Schnelligkeit, denn gerade bei beliebten Speisen wie Spaghetti-Eis muss es schnell gehen, damit die Leckereien nicht schmelzen. Und während genaues Arbeiten nach Rezepten eine Grundvoraussetzung ist, bleibt auch Raum für kreatives Ausprobieren eigener Rezeptideen.

Mit frischem Wind und innovativen Ideen sind Alias und Harbiye Kalach auf dem besten Weg, das Eiscafé „Italia di Milano“ in Lesum zu einem neuen Höhepunkt der Bremer Eiskultur zu machen. Wer jetzt schon neugierig ist, sollte unbedingt vorbeischauen und sich von der Vielfalt der Eissorten und dem herzlichen Service überzeugen.