In Bremen tut sich etwas im Süden des Ortsteils Osterholz. Die Stadt plant ein neues Gewerbegebiet für Handwerksbetriebe, das sich zwischen Mahndorf und Osterholz am Ehlersdamm erstrecken wird. Mit einer Fläche von etwa 2,5 Hektar soll hier Raum für drei bis fünf Betriebe geschaffen werden, die sich durch eine moderate Verkehrsbelastung auszeichnen. Ein Erschließungsstraße wird von der Hans-Bredow-Straße zu den neuen Standorten führen, und Parkplätze werden am Haltestellenbereich Nußhorn entstehen.
Ein bedeutender Teil des vorhandenen Waldes wird für die Entwicklung des Gewerbegebiets gefällt, jedoch bleibt ein Hektar als Grünfläche erhalten. Die Ersatzaufforstung für die gefällten drei Hektar findet in Hemelingen statt und nicht in der Feldmark. Das Gewerbegebiet wird durch verschiedene Verkehrswege erschlossen; dabei wird der Verkehr von der Hans-Bredow-Straße in das Gebiet geleitet, was moderates Verkehrsaufkommen erwarten lässt. Eine Verbindung vom Ehlersdamm in Richtung Nußhorn ist nicht vorgesehen.
Planungsdetails und zukünftige Entwicklungen
Der Bebauungsplan mit der Nummer 2570 befindet sich derzeit in einer frühen Planungsphase. Ein erster Entwurf wird voraussichtlich im Sommer dieses Jahres im Beirat vorgestellt, und die Verabschiedung durch die Stadtbürgerschaft wird für das kommende Jahr erwartet. Nach dieser Verabschiedung können die Ausschreibungen zur Erschließung des Gebiets beginnen.
Das neue Gewerbegebiet reiht sich in die vielfältige Landschaft Bremens ein, die zahlreiche Gewerbegebiete umfasst. Bremen, als zentral gelegene Stadt, bietet Unternehmen eine hervorragende Anbindung durch den Flughafen sowie die Autobahnen A1 und A27. Zudem gibt es in der Stadt eine Vielzahl von Gewerbegebieten, die unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden, einschließlich neu erschlossener Flächen und umgenutzter ehemaliger Industriestandorte. Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH ist dabei der Schlüsselakteur, wenn es um die Vermarktung dieser Gewerbegebiete geht.
Die Rolle der Gewerbegebiete in Bremen
Die Gewerbegebiete in Bremen machen etwa 10% der gesamten Fläche der Stadt aus und bieten zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Zu den bekanntesten Gebieten zählen die Überseestadt, wo alte Hafenstrukturen neu belebt werden, der Technologiepark, der sich als Zentrum für Hightech und Forschung etabliert hat, und der Weserpark, der großflächigen Einzelhandel sowie Freizeitmöglichkeiten bietet.
Mit dem Gewerbeentwicklungsprogramm (GEP2030) verfolgt Bremen das Ziel, als „produktive Stadt der Zukunft“ zu wachsen und gute Arbeitsplätze zu schaffen. Die Leitlinien der Gewerbeentwicklung in Bremen umfassen die Intensivierung der Profilierung der Standorte und die Bereitstellung eines bedarfsgerechten Angebots an Gewerbeflächen. So wird nicht nur die Ansiedlung neuer Betriebe gefördert, sondern auch die Reattraktivierung von Bestandsimmobilien.
Insgesamt zeigt sich, dass Bremen als Wirtschaftsstandort viele Facetten bietet und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Das neue Gewerbegebiet in Osterholz ist nur ein weiterer Schritt in Richtung einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Gewerbeentwicklung.