Transfers des SV Werder Bremen: Ducksch und Njinmah vor ungewissem Abschied?

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Werder Bremen steht vor einem Umbruch: Neuer Trainer, Transfergerüchte und mögliche Abgänge prägen die aktuelle Situation.

Werder Bremen steht vor einem Umbruch: Neuer Trainer, Transfergerüchte und mögliche Abgänge prägen die aktuelle Situation.
Werder Bremen steht vor einem Umbruch: Neuer Trainer, Transfergerüchte und mögliche Abgänge prägen die aktuelle Situation.

Transfers des SV Werder Bremen: Ducksch und Njinmah vor ungewissem Abschied?

Ein neuer Wind weht beim SV Werder Bremen. Der frisch ernannte Trainer Horst Steffen, 56 Jahre alt, steht vor einer spannenden Herausforderung. Nach einer Saison, die vor allem durch Unzufriedenheit und personelle Umbrüche geprägt war, müssen die Bremer nun anpacken. Bisher gibt es allerdings noch keine Neuzugänge, die den Kader verstärken sollen. Das Team arbeitet jedoch intensiv an Lösungen, um die sportlichen Ziele zu erreichen.

Im Fokus der Überlegungen stehen dabei vor allem Marvin Ducksch und Justin Njinmah. Ducksch, 31 Jahre, steht schon länger im Blickfeld potenzieller Käufer und hat immer wieder mit einem Wechsel geliebäugelt. Sein Vertrag läuft bis 2026, und Geschäftsführer Clemens Fritz, 44, berichtete, dass Gespräche mit Ducks Agentur bereits laufen. Schließlich könnte ein Verkauf nicht nur dringend benötigte Transfer-Erlöse bringen, sondern auch Platz für junge Talente schaffen.

Gerüchte und Transferaktivitäten

Wie Bild und Deichstube berichten, liegt auch mehr als nur ein Zuckerl für Ducksch in der Luft. Njinmah, 24 Jahre, hat sich mit seiner Rolle im Team ebenfalls auseinandergesetzt. Unzufrieden mit seiner Spielzeit, denkt er über einen Wechsel nach. Fritz bleibt jedoch optimistisch und betont, dass Njinmah sich stärker auf die wichtigen Dinge konzentrieren sollte.

Was die Neuzugänge angeht, besteht ein Interesse an Rayan Philippe, 22 Jahre alt, von Eintracht Braunschweig, der nach einem geplatzten Deal mit Mainz 05 nun für Werder in Betracht gezogen wird. Hamburger SV zeigt ebenfalls Interesse, was die Sache noch komplizierter macht. Philippe konnte in der vergangenen Saison in 34 Liga-Spielen mit 13 Toren und 6 Vorlagen auf sich aufmerksam machen und wird hoch gehandelt.

Spannungen und Perspektiven

Die Gespräche über mögliche Abgänge sind bereits im vollen Gange. Werder Bremen hat zudem ein Angebot in Höhe von 3 Millionen Euro für Derrick Köhn an Galatasaray Istanbul unterbreitet, das abgelehnt wurde. Köhn ist bis zum 30. Juni ausgeliehen, aber die Situation bleibt angespannt. Auch für Niklas Stark und Dawid Kownacki sind die Zukunftsperspektiven unklar, während Torwart Michael Zetterer von verschiedenen Clubs, darunter Manchester City, umworben wird.

In diesem Umbruch sucht Werder Bremen nach Verstärkungen, besonders im Mittelfeld und in der Defensive. Gerüchte über Spieler wie Oliver Sörensen von FC Midtjylland, dessen Ablösesumme zwischen 7 und 8 Millionen Euro liegt, machen die Runde. Auch Fallou Fall, ein Innenverteidiger aus Norwegen, steht auf der Liste potentieller Neuzugänge.

Die Vereinsführung muss nun zeigen, dass sie ein gutes Händchen für den Kader haben. Werder Bremen, gegründet 1899 und mit mehr als 60.000 Mitgliedern der größte Sportverein in Bremen, hat schon bessere Zeiten gesehen. Wir sind gespannt, wie sich die Situation entwickeln wird und welche neuen Gesichter bald in der Bremer Weserstadion auf dem Rasen stehen werden. Für Fans gibt es genügend Nachschub an Themen und Gerüchten, um die Vorfreude auf die kommende Saison zu bedienen.

Quellen: